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Tierbeobachtungen

 

Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) © Astrid Loof


Eine auffällig imposante, harmlose Erscheinung. Wunderschön blauschillernde Flügel, ein bis 28 Millimeter großer, schwarzer Leib, so gleicht sie in Größe und Körperbau doch viel eher einer Hummel als einer Biene
– die Blauschwarze Holzbiene

Totes Holz in sonniger Lage. Die Blauschwarze Holzbiene, seit ca 15 Jahren als Zuwanderer aus dem mediterranen Raum, mag es warm.

Ein abgestorbenes Teil eines Obstbaums, ein alter Pfahl oder im Gebälk eines betagten Hauses. Die Holzkonsistenz zwischen noch recht hart und nicht zu morsch, um das Nest, eine Brutröhre mit 10 bis 15 Kammern hineinnagen zu können. Dort wird jeweils einem Ei mit reichlich Blütenstaub eingeschlossen.

Die sich entwickelnden Larven verzehren den Pollenvorrat, verpuppen sich anschießend in ihrer Kammer, schlüpfen im Sommer und fressen sich als erwachsene Biene aus dem Holz heraus. Sie lebt nun solitär. Während bei vielen Wildbienen nur die Weibchen den Winter überdauern, überwintern bei der Holzbiene beide Geschlechter in geschützten Verstecken.


Sie ist zeitig im Frühjahr unterwegs auf Nahrungssuche. Wenn sie nicht zur begehrten Nektarquelle vordringen kann, beißt sie mit ihren kräftigen Mandibeln seitlich ein Loch in die Blütenröhre, durch das sie dann an den Nektar gelangen kann. Nur findet auf diese Art leider keine Bestäubung statt. Ende April treffen sich die Geschlechter zur Paarung.

Wo immer es möglich ist, sollten alte Bäume mit teilweise totem Holz erhalten werden und wenn sich Holzbienen in einem alten Holzpfahl im Garten ansiedeln, gönnen Sie dieser seltenen Art ihr Quartier.

Wir freuen uns, dass Sie ihre Kleingärten so umweltfreundlich bewirtschaften, dass die Holzbiene (und vielleicht auch noch viele andere Bienenarten?) dort leben kann. Mit freundlichen Grüßen Volker Mauss Zentrum für Wespenkunde
(Email nach der Meldung der Sichtung)

Leben am Teich © Astrid Loof

 

Der Teichfrosch ist ein meist grün, manchmal bräunlich gefärbter Wasserfrosch. Auf dem Rücken befinden sich schwärzliche Flecken, die sich auf den Hinterbeinen zu einer Marmorierung verdichten

„Besonders geschützt“ gemäß Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung.

Besonders geschützte Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.

Mehrere Frosch und Krötenarten sorgen für Nachwuchs, sind mitunter nicht zu überhören und sorgen teilweise mit akrobatischen Höchstleistungen als “Klippenspringer” für Belustigung. (Natürlich hat man dann keinen Fotoapperat zur Hand.)

Und auch in ausweglos erscheinen Sitationen entkommen Sie mitunter der Ringelnatter.